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Burtenbach, 03.03.2026 (PresseBox) – Im Auftrag von Blue Phoenix, Spezialist für die Entsorgung von Stoffen aus der thermischen Abfallbehandlung und die Herstellung von Ersatzbaustoffen, fährt W&P Haumüllverbrennungsaschen und den daraus gewonnenen Ersatzbaustoff HMVA-2 zur Verwertung im Sinne der nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Der neue Kögel Mulden-Kipper ist bei diesem Einsatz der perfekte Partner für die E-Lkw von W&P, sagt Geschäftsführer Alexander Wehr. Die widerstandsfähige, einteilige Stahlmulde ist ideal für den Transport der stark abrasiven Aschen, während das niedrige Eigengewicht einen wirtschaftlichen Einsatz gewährleistet. Der Firmenchef schätzt neben der ausgezeichneten Produktqualität auch den kundenzentrierten, unkomplizierten Kögel Vertrieb.

Haushaltsmüll, der nicht getrennt und recycelt werden kann, landet in der Restmülltonne und gelangt früher oder später zur thermischen Verwertung in der Müllverbrennungsanlage. Das muss jedoch nicht das Nutzungsende sein, auch die aus dem verbrannten Hausmüll entstandenen Hausmüllverbrennungsaschen (HMVA) lassen sich wiederverwerten. Durch entsprechende Aufbereitung bei spezialisierten Entsorgungsfachbetrieben können Wertstoffe zurückgewonnen und große Teile des Stoffstroms wieder als Ersatzbaustoff in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden.

Das weltweit aktive Unternehmen Blue Phoenix, ein Spezialist für Kreislaufwirtschaft mit deutschem Hauptsitz in Krefeld, vermarktet das Material unter dem Namen HMVA‑2. Es wird vor allem in technischen Bauwerken eingesetzt, zum Beispiel als Frostschutzschicht im Straßen- und Erdbau, als Ersatzbaustoff für Lärmschutzwälle und als Unterbaumaterial von Straßendämmen. Auf diese Weise werden auch die HMVA ein Teil der besonders nachhaltige Kreislaufwirtschaft, die darauf abzielt, Produkte und Materialien so lange wie möglich im Nutzungskreislauf zu halten.

HMVA sollen umweltverträglich transportiert werden

Blue Phoenix handelt ganzheitlich und legt Wert auf eine nachhaltige Logistik. Der Transport von HMVA soll ebenfalls weitgehend umweltverträglich erfolgen. Daher erhielt die W&P GmbH mit Sitz im unterfränkischen Prichsenstadt nahe Würzburg den Zuschlag für den Transport. Der Recycling-Spezialist setzt für den Transport der Schlacke drei rein elektrisch angetriebene Mercedes eActros 600 ein. 23 der rund 60 Zugmaschinen der Spedition fahren bereits rein elektrisch und damit lokal emissionsfrei.

Die drei E-Lkw befördern das Material in einem Rundlauf vom Müllheizkraftwerk Würzburg über die Würzburger Aufbereitungsanlage von Blue Phoenix bis hin zu regionalen Baustellen und zur Deponie in Wirmsthal (Unterfranken), wo ein Teil des Ersatzbaustoffs HMVA-2 als stützende Zwischenschicht eingebaut wird. „Der Einsatz von emissionsfreien Lastzügen war eine wesentliche Voraussetzung für den Zuschlag an W&P, da wir die CO2-Ersparnis dieses Produkts zertifizieren lassen“, erklärt Mathias Fischer, der bei Blue Phoenix in Deutschland mitverantwortlich ist für den Vertrieb der Ersatzbaustoffe in Süddeutschland.

Robuste, einteilige Stahlmulde ist ideal für abrasive Asche

Die Trailer für das starke Team im Auftrag der Nachhaltigkeit liefert Kögel: drei dreiachsige Kögel Mulden-Kipper der neuen Generation mit Stahlmulde und 24 Kubikmeter Fassungsvermögen. „Wir kaufen schon immer Kögel – aus Überzeugung!“, sagt Alexander Wehr, der als Geschäftsführer gemeinsam mit seinem Bruder Mathias Wehr W&P leitet. Seit mehr als 30 Jahren vertraut er auf die Trailer des Burtenbacher Fahrzeugbauers. Die Gründe liegen für ihn auf der Hand. „Der Preis der Trailer stimmt, der Wiederverkaufswert ist sehr gut und die Betreuung durch den Kögel Vertrieb ist unkompliziert und kundenfokussiert“, lobt er.

Außerdem ist laut dem Firmenchef die Produktqualität top. Die scharfkantige Schlacke aus der Müllverbrennung erfordert eine widerstandsfähige Stahlmulde. Die einteilige, geschweißte Mulde des neuen Kögel Mulden-Kippers aus verschleiß- und korrosionsbeständigem Stahlblech ist ideal für den Transport stark abrasiver Materialien wie Schotter, Sand, Kies und Haushaltsmüllasche. Der große Kippwinkel von 49 Grad gewährleistet eine schnelle und effiziente Entladung ohne Rückstände, die glatte, gerade Innenfläche minimiert Schmutzablagerungen. Auch die Standsicherheit durch den tiefen Schwerpunkt der Mulde und durch das verwindungssteife Stahlfahrgestell überzeugt Alexander Wehr. „Das ist gerade beim Abkippen auf losen Böden in Deponien oder Baustellen wichtig“, erklärt er.

Jedes Kilo zählt: Günstiges Eigengewicht gewährleistet Wirtschaftlichkeit

Das günstige Eigengewicht des Kögel Mulden-Kipper ist für den Firmenchef ebenfalls von großer Bedeutung. Die neuen Modelle wiegen je nach Ausführung und Ausstattung ab 5.200 Kilogramm – im Wettbewerbsumfeld ein sehr gutes Eigengewicht. „Wir fahren grundsätzlich voll ausgeladen mit 42 Tonnen, wie es für elektrisch angetriebene Sattelzüge zulässig ist. Jedes Kilogramm, das wir mehr laden, ist für die Wirtschaftlichkeit des Transports entscheidend“, erläutert Alexander Wehr.

Damit löst Kögel auch mit der neuen Mulden-Kipper Generation sein Kundenversprechen ‚Economy meets Ecology – Because we care‘ ein. Die wirtschaftlich effizienten Mulden-Kipper sind die perfekten Partner für die Aufgabe im Dienst der nachhaltigen Kreislaufwirtschaft und gleichzeitig eine wirtschaftliche Transportlösung.