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Düsseldorf, 07.05.2026 (PresseBox) – .
•    Konzernumsatz steigt in den ersten drei Monaten um 8% auf 1,9 MrdEUR – deutliche Wachstumsbeschleunigung im zweiten Quartal erwartet
•    Operatives Konzernergebnis klettert von 191 MioEUR auf 224 MioEUR,  Zuwachs um 17% – Operative Ergebnismarge bei 11,6% auf Konzernebene
•    Rheinmetall Nomination liegt mit 4,9 MrdEUR unter Vorjahresniveau – starkes Vorjahresquartal war durch mehrere Großaufträge geprägt
•    Steigender Auftragsbestand: Rheinmetall Backlog erreicht 73 MrdEUR – Naval Systems mit einem Auftragsbestand von 5,5 MrdEUR erstmalig enthalten
•    Operativer Free Cashflow bei  285 MioEUR – Vorjahresquartal durch hohe Anzahlungen von Kunden geprägt, zusätzlich Vorratsaufbau und damit einhergehende höhere Working Capital-Bindung für das angestrebte Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2026 
•    Jahresprognose 2026 wird bestätigt 

Die Düsseldorfer Rheinmetall AG startet mit erneut gesteigertem Umsatz und einem überproportionalen Zuwachs beim Ertrag erfolgreich in das laufende Geschäftsjahr. In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahrs 2026 konnte der Konzern das Geschäftsvolumen weiter ausweiten, die Profitabilität steigern und sein Produktportfolio mit der erstmaligen Konsolidierung des Segments Naval Systems nun auch auf die Domäne See ausweiten.

Die Auftragsbücher des Technologiekonzerns bewegen sich weiterhin auf Rekordniveau. Mit der Eingliederung des neuen Naval Systems Segments wurden Bestandsprojekte mit einem Wert von 5,5 MrdEUR übernommen, die die Erwartungen für das Gesamtjahr stützen. 

Die sicherheitspolitische Lage und erheblich steigende Verteidigungsbudgets in zahlreichen Ländern sichern die Nachfrage im militärischen Geschäft. Als Systemhaus für Sicherheits- und Verteidigungstechnik ist Rheinmetall in den Segmenten Vehicle Systems, Weapon and Ammunition, Air Defence, Digital Systems sowie seit kurzem auch Naval Systems aktiv. Kernmärkte bleiben Deutschland und die Ukraine sowie die Partnerstaaten aus der EU und der NATO.  

Aufgrund der aktuellen Marktlage, der weiterhin sehr guten Auftragssituation und der erwarteten Geschäftsentwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2026 bestätigt die Konzernführung die aktuelle Jahresprognose für das erwartete Umsatzwachstum und die operative Ergebnismarge im Konzern. 

Mit dem erfolgreichen Abschluss der strategischen Akquisition der Naval Vessels Lürssen im ersten Quartal 2026 hat Rheinmetall einen deutschen Komplettanbieter für alle Teilstreitkräfte geschaffen. Im maritimen Bereich deckt Rheinmetall nun das komplette Spektrum von der Entwicklung und Fertigung unbemannter Marinefahrzeuge bis hin zum Bau von Korvetten und Fregatten ab. 

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG, zur Unternehmensentwicklung: 
„Wir konnten uns gegenüber dem sehr erfolgreichen Vorjahresquartal weiter steigern. Insbesondere für das zweite Quartal 2026 erwarten wir ein stärkeres Wachstum beim Umsatz und beim Auftragseingang, wo wir mit großvolumigen Beauftragungen im Marine- sowie im Fahrzeugbereich rechnen.“

Armin Papperger: „Die planmäßige Ausweitung der Auslastung unserer Kapazitäten ermöglicht es uns, die Profitabilität weiter zu steigern. Mit der erfolgreichen Übernahme der Naval Systems sind wir in ein neues Marktsegment eingetreten und schaffen auch dort profitables Wachstum. Ich bin sehr zufrieden mit dem Stand der Integration. Die Belegschaften unserer Werften zeigen beeindruckende Kompetenzen im maritimen Schiffbau und sind hochmotiviert. Ich bin überzeugt, dass wir in der neuen Aufstellung erfolgreich sein und bedeutende Aufträge zur Zufriedenheit unserer Kunden umsetzen werden. Wir haben uns sehr viel vorgenommen in dem Bereich.“

„Insgesamt sind wir auf gutem Kurs zur Erreichung unserer anspruchsvollen Jahresziele. Auch im Drohnenbereich haben wir uns erfolgreich positioniert und vor wenigen Tagen mit Loitering Munition einen strategisch bedeutenden Auftrag gewonnen, der noch viel Potenzial beinhaltet. Wir sind nun in allen wichtigen Bereichen ein relevanter Akteur – zu Lande, zu Wasser, in der Luft, im Cyber-Bereich und im Weltraum – und damit auf unserem Weg zum globalen Rüstungschampion“, so Armin Papperger.

Rheinmetall-Konzern: Umsatzwachstum von 8% – Operatives Konzern-Ergebnis steigt um 17% 

Der Konzernumsatz kletterte im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 138 MioEUR oder 8% auf 1.938 MioEUR (Vorjahr: 1.800 MioEUR). Das erste Quartal des Vorjahres war durch nennenswerte Vorzieheffekte aus dem zweiten Quartal 2025 unterstützt worden. Im laufenden Geschäftsjahr wird mit einer deutlichen Wachstumsbeschleunigung im zweiten Quartal gerechnet. Der Auslandsanteil beträgt 63%. 

Überproportional stieg das operative Ergebnis nach den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2026. Es erreichte 224 MioEUR und übertraf den Vorjahreswert von 191 MioEUR um 33 MioEUR oder 17%. Die operative Ergebnismarge auf Konzernebene konnte ebenfalls weiter gesteigert werden, sie erreichte 11,6% nach 10,6% im Vorjahr (Q1 2025).

Das Ergebnis je Aktie aus den fortgeführten Aktivitäten verbesserte sich in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 1,78 EUR auf 2,18 EUR. 

Der operative Free Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich um  527 MioEUR auf  285 MioEUR, nachdem er im Vergleichszeitraum des Vorjahres noch bei 243 MioEUR gelegen hatte. Das Vorjahresquartal war durch hohe Anzahlungen von Kunden geprägt. Zusätzlich resultiert die Entwicklung aus dem Vorratsaufbau und der damit einhergehenden höheren Working Capital-Bindung für das angestrebte Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2026.

Der Wert des Rheinmetall Nomination lag mit 4,9 MrdEUR um 55% unter dem Wert des sehr starken Vorjahresquartals (10,7 MrdEUR), das durch mehrere Großaufträge geprägt war. Rheinmetall Nomination umfasst sowohl den klassischen Auftragseingang als auch das Volumen aus neu abgeschlossenen Rahmenverträgen.

Der Rheinmetall Backlog erhöhte sich zum 31. März 2026 auf 73 MrdEUR (Vorjahr: 56 MrdEUR). Im Rheinmetall Backlog ist erstmals Naval Systems mit einem Auftragsbestand von rund 5,5 MrdEUR enthalten. Der Backlog umfasst neben dem Auftragsbestand auch die erwarteten Abrufe aus bestehenden Rahmenverträgen.

Vehicle Systems: Rheinmetall Backlog erhöht sich deutlich

Der Umsatz bei Vehicle Systems, mit Tätigkeiten vor allem im Bereich der militärischen Rad- und Kettenfahrzeuge, lag nach drei Monaten des Geschäftsjahres 2026 mit 985 MioEUR um 32 MioEUR oder 3% über dem Vorjahreswert. Der Geschäftsverlauf war im Wesentlichen geprägt von der Auslieferung von Schützenpanzern an europäische und internationale Kunden, den parallelen Hochlauf taktischer Fahrzeugprogramme für Deutschland sowie einen Anstieg im Bereich der Serviceleistungen. Das Wachstum wurde durch noch nicht erfolgte Abrufe von militärischen Lkw gedämpft, die bereits vorproduziert wurden. Der Abruf wird in den kommenden Monaten erwartet.

Der Rheinmetall Nomination des Segments erhöhte sich nach dem ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 um 1.770 MioEUR auf 2.236 MioEUR im Vergleich zum Vorjahr. Hier wirkte sich vor allem die Erweiterung des deutschen Kundenauftrags für den Schützenpanzer Puma aus, von dem Ende 2025 in einem 2. Los 200 Exemplare nachbestellt wurden, wobei die Unterbeauftragung an Vehicle Systems im ersten Quartal 2026 erfolgte.

Der Rheinmetall Backlog des Segments lag mit einem Wert von 25.852 MioEUR (31. März 2026) um 5.148 MioEUR oder 25% deutlich über dem Vorjahreswert. Das operative Ergebnis verbesserte sich von 81 MioEUR auf 94 MioEUR. Die operative Marge liegt mit 9,6% über dem Vorjahreswert von 8,5%.

Weapon and Ammunition: Rheinmetall Nomination deutlich über Vorjahreswert

Weapon and Ammunition erzielte mit den Aktivitäten bei Waffensystemen, Munition und Schutzsystemen in den ersten drei Monaten 2026 einen Umsatz von 601 MioEUR und erreichte damit nach einem deutlichen Umsatzwachstum im Vorjahresquartal (+65,5%) erneut ein hohes Umsatzniveau (Vorjahr: 599 MioEUR). Wesentliche Umsatztreiber waren ein Munitionspaket für Ungarn sowie Artilleriemunition für die Ukraine.  

Der Rheinmetall Nomination liegt mit 1.806 MioEUR nach den ersten drei Monaten im Geschäftsjahr 2026 deutlich über dem Vorjahreswert (Vorjahr: 826 MioEUR). Bedeutende Auftragseingänge beziehen sich auf Panzermunition für Polen und Litauen, neue Rahmenverträge für diverse Munitionstypen mit den Niederlanden und mobile Sanitätseinrichtungen für Deutschland.  

Der Rheinmetall Backlog erreichte 25.757 MioEUR zum 31. März 2026. Gegenüber dem Vorjahreswert (31. März 2025: 20.882 MioEUR) betrug der Zuwachs 4.875 MioEUR oder 23%. 

Das operative Ergebnis lag mit Ablauf der ersten drei Monate des Jahres 2026 mit 117 MioEUR auf dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 116 MioEUR). Trotz gestiegener Personal- und Sachkosten konnte die operative Marge mit 19,4% auf dem Niveau des Vorjahres bestätigt werden. 

Flankiert wurden die Geschäftsaktivitäten des Segments auch in diesem Jahr wieder durch umfangreiche Investitionsmaßnahmen, die ein Volumen von 71 MioEUR hatten. Im Mittelpunkt standen dabei Transformations- und Kapazitätserweiterungsprojekte in mehreren Gesellschaften, vor allem Kapazitätserweiterungen für die Pulverfertigung bei der Nitrochemie mit ihren Standorten Aschau und Wimmis sowie Antriebsfertigungen bei der Rheinmetall Expal Munitions in Spanien.

Air Defence: Umsatz und Rheinmetall Backlog steigen signifikant 

Air Defence, mit den Produkten im Bereich der bodengebundenen Luftverteidigung und komplexer Systeme auch zur Drohnenabwehr, steigerte den Umsatz nach drei Monaten des Geschäftsjahres 2026 um 57 MioEUR auf 192 MioEUR (Vorjahr: 135 MioEUR); dies entspricht einem Zuwachs von 43%. Der erhebliche Umsatzzuwachs ist im Wesentlichen auf den Projektfortschritt weiterer Skynex- und Skyranger-Flugabwehrsysteme für europäische Kunden zurückzuführen.  

Der Rheinmetall Nomination konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18 MioEUR oder 12% auf 168 MioEUR gesteigert werden. Größere Einzelaufträge bezogen sich auf die Lieferung und laufende Betreuung von Flugabwehrsystemen für europäische Kunden. Der Rheinmetall Backlog lag am 31. März 2026 bei 3.141 MioEUR und damit um 32% deutlich über dem Vorjahreswert (Vorjahr: 2.378 MioEUR). 

Das operative Ergebnis verbesserte sich bis zum Ende der ersten drei Monate 2026 deutlich auf 30 MioEUR, nach 17 MioEUR im Vorjahr. Wesentlicher Treiber hierfür war das deutlich gestiegene Umsatzvolumen. Die operative Ergebnismarge verbesserte sich auf 15,6% (Vorjahr: 12,5%). 

Digital Systems: Operatives Ergebnis und Rheinmetall Backlog verbessern sich deutlich 

Digital Systems, mit den Produkten im Bereich der Digitalisierung der Streitkräfte, der infanteristischen Ausrüstung, der Aviation Systems sowie der Simulation, steigerte den Umsatz nach drei Monaten des Geschäftsjahres 2026 um 48 MioEUR auf 349 MioEUR (Vorjahr: 301 MioEUR); dies entspricht einem Zuwachs von 16%. Der Umsatzzuwachs ist im Wesentlichen auf das Digitalisierungsprojekt TaWAN und den erstmalig vollen Umsatzbeitrag von blackned zurückzuführen.  

Der Rheinmetall Nomination erreichte 814 MioEUR, was gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein signifikanter Rückgang um 8.728 MioEUR oder 92% ist. Das Vorjahresquartal war durch milliardenschwere Großaufträge geprägt, namentlich die großen Beauftragungen der Rahmenverträge für das Digitalisierungsprogramm TaWAN sowie die Nachbeschaffung der Soldatensysteme IdZ-ES. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 wurde Digital Systems mit der Lieferung von unbemannten Turmsystemen für Spähfahrzeuge für den deutschen Kunden beauftragt. Der Rheinmetall Backlog lag am 31. März 2026 bei 17.221 MioEUR und damit um 16% deutlich über dem Vorjahreswert (Vorjahr: 14.872 MioEUR). 

Das operative Ergebnis verbesserte sich bis zum Ende der ersten drei Monate 2026 deutlich auf 18 MioEUR, nach 10 MioEUR im Vorjahr. Die operative Ergebnismarge verbesserte sich in der Folge auf 5,2% (Vorjahr: 3,3%). 

Naval Systems: Ein Monat Leistungsbeitrag nach Übernahme Ende Februar  

Naval Systems, etablierter Anbieter für maritime Lösungen im Überwasserschiffbau, berichtet zum Ende des ersten Quartals 2026 erstmals als eigenständiges Segment. Aufgrund der Erstkonsolidierung Ende Februar 2026 enthalten die Quartalszahlen lediglich einen Monat operativer Tätigkeit. Mit der Erstkonsolidierung wurden bestehende Verträge im Rheinmetall Backlog erfasst, sodass sich dieser für Naval Systems zum 31. März 2026 auf 5,5 MrdEUR beläuft. 

Naval Systems erzielte im März 2026 einen Umsatz von 77 MioEUR. Der Umsatz resultierte im Wesentlichen aus den laufenden Schiff-Neubauprogrammen. Wesentliche Beiträge leisteten dabei das deutsche Flottendienstboot (FDB424) sowie das bulgarische Multi-Purpose Modular Patrol Vessel (MMPV 90). Im Bereich Repair und Refit wurden Serviceumsätze in Höhe von 20 MioEUR erwirtschaftet, wesentlich geprägt durch den laufenden Instandsetzungsauftrag an der Fregatte „Rheinland-Pfalz“.

Das operative Ergebnis belief sich auf 8 MioEUR. Die operative Ergebnismarge lag bei 10,1%.

Ausblick: Jahresprognose wird bestätigt 

Rheinmetall bestätigt nach den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2026 aufgrund der erwarteten Geschäftsentwicklung bis zum Jahresende die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2026 mit einem Anstieg des Konzernumsatzes auf 14,0 MrdEUR bis 14,5 MrdEUR (Umsatz Vorjahr: 9.935 MioEUR). Ausgehend von dieser Umsatzprognose rechnet Rheinmetall für den Konzern inklusive Akquisitionen im laufenden Geschäftsjahr 2026 – unter Einrechnung der Holding-Kosten – mit einer Verbesserung des operativen Ergebnisses und einer operativen Ergebnismarge von rund 19% (operative Ergebnismarge im Geschäftsjahr 2024: 18,5%).

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen
Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen der Rheinmetall AG sowie den ihr derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Diese sind vielmehr von einer Vielzahl von Faktoren abhängig; sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Rheinmetall übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.