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ampnet – Mit dem neuen Grand Scénic zeigt Renault jetzt die Langversion seiner Kompaktvan-Familie. Die Neuauflage des geräumigen Familienfahrzeugs misst mit 4,63 Meter Länge 24 Zentimeter mehr als der Basis-Scénic. Wie seine Vorgängermodelle ist er als Fünf- und Siebensitzer erhältlich. Marktstart für den neuen Grand Scénic ist Ende 2016. Wie beim Schwestermodell Scénic profitieren die Kunden auch beim Grand Scénic von einer Neuwagengarantie von fünf Jahren.

Das Äußere des Grand Scénic prägen fließende Konturen. Typische Designelemente sind die Fensterlinie, die kurze Motorhaube und die kraftvoll ausgeformte Schulterpartie. Im Unterschied zum Scénic sind die 3-D-Rückleuchten senkrecht angeordnet. Ihre Lichtsignatur wird dadurch gesteigert, dass die Rückleuchten nach Anlassen des Fahrzeugs angeschaltet bleiben. Deutlich länger als beim Vorgängermodell ist auch der Radstand. Er bildet die Basis für guten Fahrkomfort und ein ausgezeichnetes Raumgefühl. Dies wird verstärkt durch das optional verfügbare Panorama-Glasdach. Weitere prägende Details sind die Dachreling im Mattchrom-Look und der Diffusor im Heckstoßfänger.

Eine Gemeinsamkeit mit dem Scénic sind die weit in die Fahrzeugecken gerückten 20-Zoll-Räder. In Kombination mit der breiten Spur lassen sie den Grand Scénic satt auf der Straße stehen und tragen so wesentlich zu seiner Präsenz im Straßenbild bei. Die 20-Zoll-Reifen im Format 195/55 sind mit ihrer Breite von 195 Millimetern und der Flankenhöhe von 107 Millimetern eine Neuheit auf dem Markt. Sie zeigen hohen Abrollkomfort und vorbildlich niedrigem Rollwiderstand.

Die neue Generation des Grand Scénic ist als Fünf- und Siebensitzer verfügbar. Zur Lebensqualität an Bord trägt besonders der Sitzkomfort bei. Die Vordersitze mit so genanntem „Dual Density“-Schaumstoff in zwei Stärken gepolstert, so dass sie ein Höchstmaß an Bequemlichkeit bieten. In den gehobenen Versionen kommen Vordersitze mit elektrischer Acht-Wege-Verstellung und Massagefunktion auf der Fahrerseite hinzu. Statt wie bisher auf Einzelsitzen nehmen die Passagiere in der zweiten Reihe auf einer im Verhältnis 1/3:2/3 geteilten Rücksitzbank Platz, die auf Schienen montiert ist. Beide Segmente lassen sich unabhängig voneinander verschieben. Zwei optionale versenkbare Einzelsitze lassen den Grand Scénic zu vollwertigen Siebensitzer werden.

Je nach Ausstattung erlaubt es das „Modulare One-Touch-Folding“, die Rückbanklehnen sowie die Einzelsitze in der dritten Reihe einzeln oder zugleich höchst bequem vom Fahrerplatz aus mit dem Online-Multimediasystem per Fingerdruck im Boden zu versenken. Hierbei entsteht ein komplett ebener Ladeboden. Zusätzlich lässt sich die Rückenlehne des Beifahrersitzes vorklappen. In dieser Konfiguration können Gegenstände von bis zu 2,85 Meter Länge transportiert werden.

Das Kofferraumvolumen des neuen Grand Scénic wächst im Vergleich zum Vorgänger um 40 Liter auf 718 Liter unter der Kofferraumabdeckung (VDA-Norm) beziehungsweise 765 Liter bei der Rückbank in hinterster Position. Wird die zweite Sitzreihe nach vorne verschoben, wächst die Ladekapazität auf 866 Liter. Im Passagierraum stehen für kleinere Utensilien Ablagen mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 63 Litern zur Verfügung.

Zu den Besonderheiten zählt das auf Schienen montierte Vario-Modul mit 13 Liter Fassungsvermögen. In vorderer Position schließt das Schiebestaufach direkt an den Instrumententräger an, so dass Fahrer und Beifahrer das Gefühl haben, in einer Limousine zu sitzen. In der hinteren Position ist die Konsole auch für die Passagiere in der zweiten Reihe bequem zugänglich. Das Staufach ist beleuchtet und mit einem Rollo verschließbar. Unter der integrierten Armlehne finden sich zwei USB-Schnittstellen, ein SD-Kartenschlitz, eine Klinkenbuchse und ein 12-Volt-Anschluss. Die Fondpassagiere finden auf der Rückseite des Vario-Moduls ebenfalls zwei USB-Schnittstellen, einen Klinkenanschluss, eine 12-Volt-Steckdose und eigene Staumöglichkeiten.

Der Grand Scénic bedient sich des modularen CMF-Baukastens (Common Module Family) der Renault-Nissan Allianz. Er übernimmt eine Fülle von Technologien wie das Online-Multimediasystem Renault R-Link 2 mit hochformatigem 8,7-Zoll (22,1 Zentimeter)-Touchscreen, das Renault Multi-Sense zur Personalisierung von Fahrerlebnis und Innenraumambiente und das optionale Head-up-Display im Cockpit sowie darüber hinaus bei den Assistenz-Systemen den Notbrems-Assistenten mit Fußgängererkennung, den aktiven Spurhalte-Assistenten, eine Müdigkeitserkennung, je nach Ausstattungsniveau den Sicherheitsabstand-Warner, den Toter-Winkel-Warner, den Fernlichtassistenten und den adaptiven Tempopiloten.

Das Motorenangebot umfasst zwei Benzin- und fünf Dieselaggregate mit Turboaufladung und Direkteinspritzung, darunter erstmals bei Renault auch einen hocheffizienten Diesel-Hybrid. Der Energy dCi 110 Hybrid Assist mit Sechs-Gang-Schaltgetriebe basiert auf dem Energy dCi 110-Aggregat und verfügt zusätzlich über einen Elektromotor, der den Vierzylinder beim Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen unterstützt. Gespeist wird er von einer 48-Volt-Batterie. (ampnet/Sm)

 

Foto: Hersteller