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Lastrup, 28.08.2026 (PresseBox) – Die Böckmann Fahrzeugwerke GmbH hat am 26. August 2026 ihre Produktionsstätte in Lastrup für einen Besuch des MEMA-Netzwerks geöffnet. Das vom Landkreis Emsland initiierte Netzwerk verbindet Metall- und Maschinenbauunternehmen entlang der Ems-Achse und fördert regionale Zusammenarbeit, Wissenstransport und Innovation. Gemeinsam mit der Firma moduco GmbH aus Lingen gewährte Böckmann als Anhänger- und Transportspezialist rund 40 Teilnehmenden aus Wirtschaft und Industrie einen praxisnahen Einblick in die Vorfertigung von Bauteilen, den Einsatz moderner CNC-Technologien sowie eine Roboteranlage im realen Produktionsalltag.

Bevor die Führung durch das Werk begann, stellte Justus Böckmann, der das Unternehmen gemeinsam mit Stella und Klaus Böckmann führt, die Böckmann Fahrzeugwerke und seine Produktpalette sowie dessen Jahrzehnte lange Geschichte kurz vor. Die Gäste erhielten im Anschluss einen Einblick hinter die Kulissen der Bauteilfertigung bei Böckmann. Im Fokus stand die Vorfertigung zentraler Komponenten, die bei der Produktion von Pferde- und Pkw-Anhängern zum Einsatz kommen. Der gezielte Einsatz moderner CNC-Technologien ermöglicht dabei eine hocheffiziente und präzise Fertigung – eine Grundvoraussetzung für die konstant hohe Verarbeitungsqualität, für die Böckmann seit nunmehr 70 Jahren steht.

Ein besonderes Highlight der Besichtigung war die Roboteranlage der Firma moduco GmbH, die bei Böckmann im realen Fertigungsalltag zum Einsatz kommt. Stephan Feldker, Gründer und Geschäftsführer von moduco, berichtete zunächst von den unterschiedlichen Einsatzbereichen, in denen seine Roboter zum Einsatz kommen. Das Besondere: Die Roboterlösungen lassen sich durch standardisierte Module jederzeit erweitern oder für andere Anwendungen weiterverwenden.

Bei Böckmann erlebten die Besucher live, wie moderne Robotik die Produktionsprozesse unterstützt und effizienter macht. Die robotergestützte Automatisierungslösung, die in der Produktion zum Einsatz kommt, übernimmt das präzise Auflegen und Entnehmen von platinenförmigen Bauteilen aus verschiedensten Werkstoffen auf das CNC-Fräszentrum. Das System handhabt dabei mühelos großformatige Platten mit Abmessungen von bis zu 3020 mm Länge und 2100 mm Breite. Durch die Aufteilung der Fräse in zwei separate Arbeitsbereiche kann der Roboter die Anlage im hocheffizienten Pendelbetrieb beschicken, was Nebenzeiten minimiert und den Personalaufwand im laufenden Betrieb drastisch reduziert. Über die Besichtigung hinaus bot der Netzwerkbesuch den Teilnehmenden Raum für persönlichen Austausch und fachliche Diskussionen.

Weitere Informationen auf: www.boeckmann.com