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Hilden, 17.02.2026 (PresseBox) – ZVO-Leiter Politik Lukas Hanstein und Dr. Malte-Matthias Zimmer, ZVO-Ressortleiter Umwelt- und Chemikalienpolitik, waren am 23. Februar 2026 zu einem fachlichen Austausch mit der Europäischen Kommission nach Luxemburg gereist. Im Mittelpunkt des Gesprächs mit der Leitung der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration (DG EMPL) standen aktuelle Fragestellungen zu Arbeitsplatzgrenzwerten, insbesondere zu den Chrom(VI)-Grenzwerten.

Der ZVO machte deutlich, dass ambitionierter Arbeits- und Gesundheitsschutz nur dann wirksam und akzeptiert ist, wenn er praxisnah, verhältnismäßig und umsetzbar ausgestaltet wird. Gerade für die mittelständisch geprägte Oberflächentechnik ist es entscheidend, dass regulatorische Vorgaben die betrieblichen Realitäten berücksichtigen und vorhandene technische Schutzmaßnahmen angemessen einbeziehen.

Im Gespräch wurde seitens der Kommission großes Verständnis für die vorgetragenen Punkte signalisiert. Die DG sagte zu, die angesprochenen Kritikpunkte intern mit den zuständigen Beraterinnen und Beratern zu koordinieren und in den weiteren Prozess einzubringen.

Der ZVO wird den Dialog auf europäischer Ebene weiterhin aktiv begleiten und sich dafür einsetzen, dass Arbeitsplatzgrenzwerte sowohl den Schutz der Beschäftigten gewährleisten als auch die industrielle Praxis realistisch abbilden. Ziel bleibt eine Regulierung, die Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit gleichermaßen stärkt.