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Höhenkirchen, 07.10.2026 (PresseBox) – Testen und Validieren enden nicht mit der Auslieferung des Fahrzeugs. Automatisierte und softwaredefinierte Fahrzeuge erweitern den Engineering-Prozess über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus hinaus. Wie sich Entwicklung, Test und Simulation, Datenmanagement und Diagnose verbinden lassen, steht im Mittelpunkt der ASAM International Conference 2026 am 4. und 5. November in München.

Unter dem Titel „From Code to Road – Continuous testing for safer mobility“ bringt die Konferenz internationale Experten der Mobilitätsindustrie, sowohl von Herstellern und Technologieunternehmen, als auch aus Forschung und Standardisierung zusammen, um dieses Thema zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen konkrete Ansätze für durchgängige Entwicklungs- und Validierungsprozesse über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus hinweg.

KI und kontinuierliche Validierung

Ein Schwerpunkt der Konferenz ist der Einsatz von KI. Die Beiträge reichen von KI-gestützter Szenariengenerierung über Testabdeckung bis hin zu Sicherheitsnachweisen und kontinuierlicher Konformitätsprüfung.

Gleichzeitig wächst die Bedeutung verlässlicher Simulation. Die Konferenz zeigt Ansätze zur Bewertung der Qualität und Glaubwürdigkeit von Simulationen sowie zur Integration von Sensor- und Simulationsmodellen.

Vom Testdatenmanagement zur Fahrzeugdiagnose

Test- und Fahrzeugdaten werden zunehmend zu einem verbindenden Element über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Beiträge zu ASAM ODS, digitalen Zwillingen und Datenmanagement zeigen, wie Daten für Entwicklungs- und Validierungsprozesse nutzbar gemacht werden können.

Mit SOVD rückt zudem der Zugriff auf aktuelle Fahrzeugdaten und Diagnosefunktionen in den Fokus. Standardisierte Datenzugänge können nicht nur klassische Diagnose unterstützen, sondern ermöglichen auch kontinuierliches Testen, Predictive Maintenance, Flottenmanagement und Over-the-Air-Updates.

„Bei softwaredefinierten Fahrzeugen lassen sich Entwicklung und Betrieb nicht mehr strikt voneinander trennen“, sagt Marius Dupuis, CEO von ASAM e.V. „Wir brauchen Engineering-Prozesse, die Daten, Werkzeuge und Methoden über den gesamten Lebenszyklus miteinander verbinden. Standards schaffen dafür die Grundlage.“

Standards verbinden den Engineering-Prozess

Die Konferenz zeigt anhand konkreter Anwendungsfälle, dass Standards wie ASAM OpenX, ASAM ODS und ASAM SOVD Interoperabilität zwischen Werkzeugen, Daten und Entwicklungsprozessen ermöglichen.

Das zweitägige Programm ist auf Englisch und umfasst Keynotes, technische Vorträge, TechTalks und eine Podiumsdiskussion zum Thema „Standardization in the age of AI“.

Die ASAM International Conference findet am 4. und 5. November 2026 im House of Communication in München statt.

Weitere Informationen und das vollständige Programm: ASAM International Conference 2026