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Düsseldorf, 21.09.2026 (PresseBox) – Die Rheinmetall AG setzt ihre kontinuierliche Erprobung modularer und vernetzter Lösungen für maritime Operationen fort. Als führendes internationales Systemhaus für Sicherheit nimmt das Unternehmen noch bis zum 25. September 2026 an der multinationalen Erprobungsübung REPMUS26 (Robotic Experimentation and Prototyping with Maritime Unmanned Systems) in Portugal teil. Bereits seit 2024 bringt der DAX-Konzern seine Kompetenzen als Systemintegrator für komplexe, multidimensionale maritime Systeme in diese großangelegte Erprobung ein.

Die Übung auf der Halbinsel Troia und in den umliegenden portugiesischen Seegebieten bringt Marinen, Forschungseinrichtungen und Industrie zusammen, um unbemannte Systeme in einem realistischen, multidimensionalen Einsatzumfeld weiterzuentwickeln.

Interoperabilität als Schlüssel zur strategischen Sicherheit:

Der vernetzte Einsatz unbemannter Plattformen – vom Meeresboden bis in den Weltraum – ist ein entscheidender Faktor für den Schutz kritischer maritimer Infrastruktur, strategisch wichtiger Hafenstrukturen sowie küstennaher Seegebiete. Rheinmetall demonstriert bei REPMUS26, dass nicht allein die Leistungsfähigkeit einzelner Plattformen über den Einsatzerfolg entscheidet, sondern deren nahtlose Vernetzung. Durch die Zusammenführung aller Sensordaten zu einem multidimensionalen Lagebild werden die Voraussetzungen für eine frühzeitige Lageerkennung und abgestufte, präzise Handlungsoptionen geschaffen.

Das technologische Erprobungs-Setup im Überblick:
Mobile Mission Control

Ein zentrales Element des diesjährigen Beitrags ist ein containerisiertes, verlegbares Demonstrations-Setup. Dieses dient der Deutschen Marine während der vierwöchigen Übung als mobiler Befehls- und Gefechtsstand für den operativen Hafenschutz.

Offene Integrationsarchitektur

Die Rheinmetall Battlesuite basierend auf der Middleware Tactical Core der blackned GmbH bildet das technologische Rückgrat. Diese Architektur schafft eine offene Umgebung, um innovative Sensorik, Effektoren und Missionsmodule verschiedener Technologiepartner flexibel und anwendungsbezogen zu integrieren.

Gestaffelte Unterwassersensorik:

Ein besonderer Schwerpunkt liegt 2026 auf Experimenten mit unbemannter Unterwassersensorik namhafter Industriepartner. Ziel ist es, ein durchhaltefähiges Lagebild zu generieren und Bediener in die Lage zu versetzen, mehrere unbemannte Systeme unterschiedlicher Typen und Hersteller über eine gemeinsame Benutzeroberfläche zu steuern.

„REPMUS bietet uns eine hervorragende Möglichkeit, unsere Prototypenentwicklung in realitätsnahen Szenarien zu erproben“, erklärt Gregor Mannherz, Delegationsleiter von Rheinmetall. „Zusammen mit den operativen Experten der Kundenmarinen und Behörden können wir unsere Produkte und Lösungen noch effizienter gestalten und die Entwicklung zielgerichtet beschleunigen.“

Durch die Validierung kollaborativer Einsatzkonzepte und die Erhöhung der Interoperabilität leistet Rheinmetall einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit der NATO-Partner und zum Schutz der weltweiten maritimen Versorgungswege.