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Hilden, 14.08.2026 (PresseBox) – Die Female SurFaces, das ZVO-Frauennetzwerk für Austausch, Sichtbarkeit und Zukunftsgestaltung in der Oberflächentechnik, sind auf den ZVO-Oberflächentagen am Nachmittag des 17. September 2026 wieder mit einer eigenen Session dabei. Die drei aufeinander aufbauenden Teile, die jedoch auch einzeln für sich stehen, verbinden Faktenwissen, kritischen Dialog und aktive Beteiligung.

Im Mittelpunkt der Session der Female SurFaces stehen diesmal die Veränderungen der Arbeitswelt und deren konkrete Auswirkungen auf die Branche. Der Schwerpunkt liegt auf den Perspektiven von Frauen, wird jedoch bewusst erweitert um unterschiedliche Generationen, kulturelle Hintergründe und Lebensrealitäten. Ziel ist es, Impulse für eine attraktive, respektvolle und zukunftsfähige Arbeitskultur in der Oberflächentechnik zu setzen. Denn die Arbeitswelt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, dem sich auch die Oberflächentechnik nicht entziehen kann. 

In einem kompakten Impulsvortrag wird zum Auftakt ein Überblick über relevante Entwicklungen gegeben. Beleuchtet werden Fakten zur Transformation von Arbeit sowie zentrale Trends wie Fachkräftemangel, Automatisierung, KI und demografischer Wandel. Zudem wird aufgezeigt, was diese Entwicklungen konkret für Aufgaben, Rollen und Qualifikationsanforderungen bedeuten. Diese Veränderungen haben Auswirkungen auf Zusammenarbeit, Kommunikation, Ausbildung und Führung sowie auf Wertschätzung und psychologische Sicherheit am Arbeitsplatz. Erhebungen und Erfahrungen aus den Aktivitäten der Female SurFaces geben Einblicke in reale Erlebnisse aus der Branche und zeigen, wie Veränderungen insbesondere von Frauen, aber auch im Zusammenspiel verschiedener Generationen und Hintergründe wahrgenommen werden.

Es folgt eine Podiumsdiskussion zur Frage: Zwischen Anspruch und Alltag: Wie fair ist unsere Arbeitskultur wirklich? Sie greift die Impulse des Vortrags auf und öffnet den Raum für einen offenen, kritischen und konstruktiven Austausch. Diskutiert werden Herausforderungen wie Diskriminierung, stereotype Rollenbilder und subtile Grenzüberschreitungen im Arbeitsalltag. Ebenso thematisiert werden Spannungen und Missverständnisse zwischen Geschlechtern, Generationen und Kulturen und wie Unternehmen eine respektvolle und inklusive Arbeitskultur fördern können.

Beim abschließenden interaktiven Marktplatz sollen Ideen und Lösungen für eine erfolgreiche Zukunft erarbeitet werden. An drei thematischen Ständen werden zentrale Zukunftsfragen der Branche aufgegriffen, visualisiert und moderiert, sodass Information, Dialog und aktive Mitgestaltung gleichermaßen im Fokus stehen. Die Teilnehmenden sind eingeladen, sich aktiv einzubringen und Erfahrungen zu teilen, zu den folgenden Themen bzw. Fragen:

  • Attraktivität der Galvanobranche als Arbeitgeber: Wie lässt sich die Sichtbarkeit der oberflächentechnischen Berufe erhöhen? Wie kann Nachwuchs gewonnen werden? Wie lassen sich die Berufe in der Oberflächentechnik für unterschiedliche Zielgruppen – insbesondere für Frauen und junge Menschen – attraktiver gestalten?
  • Transformation in der Arbeitswelt: Welchen Einfluss haben Digitalisierung und KI auf die Arbeitswelt? Wie verändern sich Aufgaben, Arbeitsweisen und die Zusammenarbeit?
  • Themen für die Female SurFaces: Mit welchen Themen, die auf der Seele „brennen“, sollten sich die Female SurFaces befassen. 

Hilden, 04.09.2025 (PresseBox) – Die Female SurFaces, das Frauennetzwerk des ZVO, laden im Rahmen der ZVO-Oberflächentage 2025 am Nachmittag des 25. Septembers zu einer dreiteiligen, dialogorientierten Session zum Thema Frauen und Oberflächentechnik mit Schwerpunkt auf der Produktion. Weitere Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme und zum Austausch bieten sich am Stand der Female SurFaces (Nr. 17) in der begleitenden Industrieausstellung. Hier erfahren Interessierte auch mehr über die Produkte der mittlerweile als Marke eingetragenen Female SurFaces, zum Beispiel das Mentoring-Programm, das auf den #OTBerlin25  gelaunched wird. 

Den Auftakt der Session macht ein Vortrag, der die Entwicklung von Frauen bzw. den Wandel in der Arbeitswelt beleuchtet, mit speziellem Fokus auf der Oberflächentechnik. Noch vor hundert Jahren waren Frauen in vielen Bereichen der Wirtschaft ausgeschlossen, heute sind sie in vielen Branchen nicht mehr wegzudenken. Und doch bleibt ein großes Potenzial ungenutzt: Während der Fachkräftemangel wächst, ist der Frauenanteil in technischen und produzierenden Berufen nach wie vor gering. Der Vortrag zeigt auf, welche Herausforderungen, aber auch strategischen Möglichkeiten sich für Unternehmen ergeben, die den Fachkräftemangel nicht als Problem, sondern als Chance begreifen und auf das bislang ungenutzte Potenzial von Frauen setzen.

Es folgt ein Zwiegespräch zweier Branchenbegleiterinnen zum Thema Frauen in der Produktion eines galvanischen Betriebs: Eine Arbeitnehmerin und eine Arbeitgeberin sprechen offen über ihre Erfahrungen: Welchen Herausforderungen müssen sich beide Seiten stellen? Welche Hürden gibt es auf beiden Seiten – von Kinderbetreuung über körperliche Anforderungen bis hin zum Umgang mit Chemikalien? Und was braucht es, damit mehr Frauen nicht nur Zugang, sondern auch langfristige Perspektiven in der Produktion erhalten?

Den Abschluss der Session bildet eine Podiumsdiskussion, die das Thema (mehr) Frauen in produzierenden Tätigkeiten noch einmal aufgreift. Mit Zahlen, Daten und Fakten als Ausgangspunkt werden die aktuelle Situation analysiert und Wege in die Zukunft diskutiert. Eine spannende Diskussion mit Expert:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis – moderiert mit dem Ziel, konkrete Lösungen und neue Perspektiven zu entwickeln.