Hannover, 22.07.2026 (PresseBox) –
- Continental erreicht 84 von 100 möglichen Punkten
- Hohe Bewertungen insbesondere in den Bereichen Umwelt sowie Arbeits- und Menschenrechte
- „Besonders die hohe Bewertung im Umweltbereich unterstreicht die Maßnahmen und Managementansätze, mit denen wir unsere Nachhaltigkeitsziele verfolgen“, sagt Jorge Almeida, Leiter Nachhaltigkeit des Reifenbereichs von Continental
Continental hat im aktuellen Nachhaltigkeitsrating von EcoVadis 84 von 100 möglichen Punkten erzielt und dafür die Goldmedaille erhalten. Mit diesem Ergebnis gehört der Reifenhersteller zu den besten fünf Prozent der weltweit von EcoVadis bewerteten Unternehmen. Die Bewertung umfasst die Kategorien Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung. Die aktuelle Bewertung von Continental erfolgte erstmals in der Branchenkategorie „Manufacture of rubber tyres and tubes; retreading and rebuilding of rubber tyres“, nachdem das Unternehmen zuvor in der Kategorie „Manufacture of parts and accessories“ bewertet worden war.
„Auch in unserer neuen Branchenkategorie mit anderen Bewertungskriterien behaupten wir uns unter den Top 5 Prozent weltweit. Besonders die hohe Bewertung im Umweltbereich unterstreicht die Maßnahmen und Managementansätze, mit denen wir unsere Nachhaltigkeitsziele verfolgen – vom Einsatz erneuerbarer und recycelter Materialien bis hin zur weiteren Reduzierung von Emissionen in unseren Werken“, sagt Jorge Almeida, Leiter Nachhaltigkeit des Reifenbereichs von Continental.
Starke Nachhaltigkeitsleistung in zentralen Kategorien
Besonders stark schnitt Continental in den Kategorien Umwelt sowie Arbeits- und Menschenrechte mit jeweils 86 Punkten ab. Im Rahmen der Bewertung berücksichtigte EcoVadis unter anderem dokumentierte Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen, Managementsysteme, Berichtsstandards, Nachhaltigkeitsrichtlinien sowie Maßnahmen im Bereich nachhaltiger Beschaffung. Darüber hinaus flossen Zertifizierungen, Transparenz in der Nachhaltigkeitsberichterstattung und die Umsetzung entsprechender Prozesse in die Bewertung ein.
Fortschritte beim Einsatz erneuerbarer und recycelter Materialien
Continental hat den Anteil der eingekauften erneuerbaren und recycelten Produktionsmaterialien für Reifen im Jahr 2025 auf 28 Prozent erhöht. Bis 2030 soll dieser Anteil auf mindestens 40 Prozent steigen. Zum Einsatz kommen bereits heute unter anderem Polyester aus recycelten PET-Flaschen, recycelter Stahl, Silica aus Reishülsenasche sowie synthetischer Kautschuk aus recycelten, erneuerbaren und zirkulären Rohstoffen.
Darüber hinaus baut Continental die Rückverfolgbarkeit von Rohstoffen kontinuierlich aus und setzt auf zertifizierte Lieferketten sowie verbindliche Nachhaltigkeitsanforderungen für direkte Lieferanten.
Auch bei der Reduzierung von Emissionen hat Continental weitere Fortschritte erzielt: Durch die Umstellung auf emissionsärmere Energieträger in den vergangenen vier Jahren sind die absoluten Emissionen des Unternehmens in der Reifenproduktion um rund 180.000 Tonnen CO₂ reduziert worden. Zu Jahresbeginn 2026 erreichte Continental einen weiteren Meilenstein: Die Nutzung von Kohle und Schweröl stellte das Unternehmen an allen Produktionsstandorten vollständig ein. Seitdem setzen alle Reifenwerke alternative Energiequellen ein, um den für die Reifenherstellung benötigten Dampf und die Wärme für Heizzwecke zu erzeugen. Dazu zählen in erster Linie Strom aus erneuerbaren Quellen, Biomasse und Biogas sowie Flüssiggas (LPG) und Erdgas zur Sicherstellung einer stabilen Energieversorgung.
Nachhaltigkeitsrating von EcoVadis
Seit der Gründung im Jahr 2007 bewertet EcoVadis weltweit die in Unternehmen praktizierte Nachhaltigkeit mit dem EcoVadis-Nachhaltigkeitsrating. Dieses Rating zeigt den aktuellen Status der Nachhaltigkeitsleistung der Unternehmen. Vergeben werden die Medaillen in Bronze, Silber, Gold und Platin. Mittlerweile verfügt EcoVadis über ein Netzwerk von 150.000 bewerteten Unternehmen und betreibt eine kollaborative Plattform, die Nachhaltigkeitsratings von Unternehmen bereitstellt. Sie wird von Einkäufern und Lieferanten weltweit genutzt, um möglichst transparent die Lieferketten ihrer Geschäftspartner zu erfassen.