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Hilden, 09.07.2026 (PresseBox) – In drei Sessions und insgesamt sieben Vorträgen befassen sich die ZVO-Oberflächentage am 17. September 2026 erneut mit dem Thema Digitalisierung, schwerpunktmäßig im Rahmen des MaterialDigital-Verbundvorhabens DigiChrom – Digitale Werkzeuge zur Verbesserung galvanischer Schichten am Beispiel chrom(III)-basierter Prozesse.  

Zentrales Ziel des vom BMFTR geförderten Verbundprojekts DigiChrom ist es, digitale Workflows zur systematischen Untersuchung der komplexen Prozess-Struktur-Eigenschafts-Beziehungen in der elektrochemischen Oberflächentechnik zu entwickeln, deren Beherrschung in der Praxis bislang überwiegend auf empirischen Trial-and-Error-Ansätzen beruht. Insbesondere die Substitution etablierter Cr(VI)-Prozesse durch technisch anspruchsvollere Cr(III)-Elektrolyte erfordert eine Abkehr von rein intuitiven Optimierungsstrategien hin zu einer deterministischen, datengetriebenen Materialforschung und dient daher als Anwendungsbeispiel. 

Der erste Vortrag stellt die Implementierung der Domänen-Ontologie vor. Es wird aufgezeigt, wie durch den semantischen Ansatz Wissen aus vorhandenen Daten abgeleitet, systematisch zugänglich gemacht und Daten aus unterschiedlichen Quellen effizient zusammengeführt werden können, wodurch redundante Versuche vermieden und eine konsistente, domänenübergreifende Beschreibung zentraler Konzepte in der galvanischen Chromabscheidung ermöglicht wird.

Ein weiterer Vortrag zu DigiChrom befasst sich mit der KI-basierten Identifikation wesentlicher Einflussfaktoren auf dekorative Schichteigenschaften. Erste Untersuchungsergebnisse und KI-basierte Auswertungen zeigen signifikante Effekte des pH-Werts auf die Schichteigenschaften, und dass Fremdionen die Farbwerte der abgeschiedenen Cr(III)-Schichten nachteilig beeinflussen. Diese Erkenntnisse verdeutlichen die Bedeutung einer präzisen Prozessführung, zu deren Verständnis und Steuerung das Projekt einen Beitrag leistet.

Ein dritter Beitrag im Rahmen von DigiChrom zeigt auf, wie sich das Konzept in die Praxis überführen lässt und beleuchtet Zusammenhänge zwischen Prozessparametern, der sich ausbildenden Mikrostruktur und den daraus resultierenden Schichteigenschaften.

Wie sich für die große Vielfalt an Versuchsdaten in der Galvano- und Oberflächentechnik auf Basis von Microsoft-Cloud-Technologien – insbesondere Azure Data Factory, Azure Data Lake und semantische Modelle – ein interoperabler und skalierbarer Datenraum schaffen lässt, behandelt ein weiterer Vortrag. Er zeigt, wie Microsoft-Werkzeuge – auch im Kontext aktueller Forschungsinitiativen wie DigiChrom – als Grundlage für datengetriebene Erkenntnisse und digitalisierte Materialforschung dienen.

Ein weiterer Vortrag, der mit DigiChrom in Verbindung steht, beleuchtet aktuelle Ansätze im digitalen Elektrolytmanagement, die über konventionelle Analyse- und Steuerungskonzepte hinausgehen. Es wird aufgezeigt, wie sich bestehende Anlagen durch gezielte Digitalisierung ohne grundlegende Hardwaremodifikationen effizient erweitern lassen, um Reproduzierbarkeit, Ressourceneinsatz und Fehlerfrüherkennung maßgeblich zu verbessern. Das Projekt DigiChrom ermöglicht in Verbindung mit digitalem Elektrolytmanagement Wissensgenerierung und Forschung sowie neue Anwendungsmöglichkeiten, beispielsweise die Nutzung elektrochemischer Prozessdaten zur gezielten Optimierung von Schichteigenschaften oder zur frühzeitigen Erkennung systematischer Fehler.

In einem weiteren Vortrag geht es um Chrom/Submikron-Borcarbid-Verbundschichten auf Basis von Cr(III)-Elektrolyten.Der Fokus der Untersuchung liegt auf dem Einfluss der Zugabe von hochharten Submikron-Borcarbid-Partikeln auf das mikrostrukturelle und tribologische Verhalten von Chromschichten. Ziel ist es, Daten zu sammeln, um den Co-Depositionsprozess im Rahmen des Aufbaus eines Ontologie-Netzwerks zu digitalisieren, was die Fähigkeit zur Reproduktion von Oberflächen mit sehr hoher Genauigkeit erfordert. 

Digitalisierung wird oft als schwer greifbar und komplex wahrgenommen, was die Auswahl von konkreten Maßnahmen für den Einsatz im eigenen Betrieb erschwert. Hier setzt der letzte Vortrag der Session an: Er verschafft einen Überblick, wie Digitalisierungsmaßnahmen in einer Galvanik konkret umgesetzt werden können. Anhand eines Beispielauftrags wird der Weg vom Wareneingang über die Produktion, Qualitätssicherung bis hin zur Lieferung betrachtet und die einzelnen Maßnahmen und Technologien werden in praxisnahen Kontext gesetzt. 

Hilden, 01.06.2026 (PresseBox) – In drei Sessions und insgesamt sieben Vorträgen befassen sich die ZVO-Oberflächentage am 17. September 2026 erneut mit dem Thema Digitalisierung, schwerpunktmäßig im Rahmen des MaterialDigital-Verbundvorhabens DigiChrom – Digitale Werkzeuge zur Verbesserung galvanischer Schichten am Beispiel chrom(III)-basierter Prozesse.   

Zentrales Ziel des vom BMFTR geförderten Verbundprojekts DigiChrom ist es, digitale Workflows zur systematischen Untersuchung der komplexen Prozess-Struktur-Eigenschafts-Beziehungen in der elektrochemischen Oberflächentechnik zu entwickeln, deren Beherrschung in der Praxis bislang überwiegend auf empirischen Trial-and-Error-Ansätzen beruht. Insbesondere die Substitution etablierter Cr(VI)-Prozesse durch technisch anspruchsvollere Cr(III)-Elektrolyte erfordert eine Abkehr von rein intuitiven Optimierungsstrategien hin zu einer deterministischen, datengetriebenen Materialforschung und dient daher als Anwendungsbeispiel. 

Der erste Vortrag stellt die Implementierung der Domänen-Ontologie vor. Es wird aufgezeigt, wie durch den semantischen Ansatz Wissen aus vorhandenen Daten abgeleitet, systematisch zugänglich gemacht und Daten aus unterschiedlichen Quellen effizient zusammengeführt werden können, wodurch redundante Versuche vermieden und eine konsistente, domänenübergreifende Beschreibung zentraler Konzepte in der galvanischen Chromabscheidung ermöglicht wird.

Ein weiterer Vortrag zu DigiChrom befasst sich mit der KI-basierten Identifikation wesentlicher Einflussfaktoren auf dekorative Schichteigenschaften. Erste Untersuchungsergebnisse und KI-basierte Auswertungen zeigen signifikante Effekte des pH-Werts auf die Schichteigenschaften, und dass Fremdionen die Farbwerte der abgeschiedenen Cr(III)-Schichten nachteilig beeinflussen. Diese Erkenntnisse verdeutlichen die Bedeutung einer präzisen Prozessführung, zu deren Verständnis und Steuerung das Projekt einen Beitrag leistet.

Ein dritter Beitrag im Rahmen von DigiChrom zeigt auf, wie sich das Konzept in die Praxis überführen lässt und beleuchtet Zusammenhänge zwischen Prozessparametern, der sich ausbildenden Mikrostruktur und den daraus resultierenden Schichteigenschaften.

Wie sich für die große Vielfalt an Versuchsdaten in der Galvano- und Oberflächentechnik auf Basis von Microsoft-Cloud-Technologien – insbesondere Azure Data Factory, Azure Data Lake und semantische Modelle – ein interoperabler und skalierbarer Datenraum schaffen lässt, behandelt ein weiterer Vortrag. Er zeigt, wie Microsoft-Werkzeuge – auch im Kontext aktueller Forschungsinitiativen wie DigiChrom – als Grundlage für datengetriebene Erkenntnisse und digitalisierte Materialforschung dienen.

Ein weiterer Vortrag, der mit DigiChrom in Verbindung steht, beleuchtet aktuelle Ansätze im digitalen Elektrolytmanagement, die über konventionelle Analyse- und Steuerungskonzepte hinausgehen. Es wird aufgezeigt, wie sich bestehende Anlagen durch gezielte Digitalisierung ohne grundlegende Hardwaremodifikationen effizient erweitern lassen, um Reproduzierbarkeit, Ressourceneinsatz und Fehlerfrüherkennung maßgeblich zu verbessern. Das Projekt DigiChrom ermöglicht in Verbindung mit digitalem Elektrolytmanagement Wissensgenerierung und Forschung sowie neue Anwendungsmöglichkeiten, beispielsweise die Nutzung elektrochemischer Prozessdaten zur gezielten Optimierung von Schichteigenschaften oder zur frühzeitigen Erkennung systematischer Fehler.

In einem weiteren Vortrag geht es um Chrom/Submikron-Borcarbid-Verbundschichten auf Basis von Cr(III)-Elektrolyten.Der Fokus der Untersuchung liegt auf dem Einfluss der Zugabe von hochharten Submikron-Borcarbid-Partikeln auf das mikrostrukturelle und tribologische Verhalten von Chromschichten. Ziel ist es, Daten zu sammeln, um den Co-Depositionsprozess im Rahmen des Aufbaus eines Ontologie-Netzwerks zu digitalisieren, was die Fähigkeit zur Reproduktion von Oberflächen mit sehr hoher Genauigkeit erfordert. 

Digitalisierung wird oft als schwer greifbar und komplex wahrgenommen, was die Auswahl von konkreten Maßnahmen für den Einsatz im eigenen Betrieb erschwert. Hier setzt der letzte Vortrag der Session an: Er verschafft einen Überblick, wie Digitalisierungsmaßnahmen in einer Galvanik konkret umgesetzt werden können. Anhand eines Beispielauftrags wird der Weg vom Wareneingang über die Produktion, Qualitätssicherung bis hin zur Lieferung betrachtet und die einzelnen Maßnahmen und Technologien werden in praxisnahen Kontext gesetzt. 

Hilden, 28.05.2025 (PresseBox) – In den sechs Beiträgen der OT-Session „Digitalisierung in der Oberflächentechnik“ am Vormittag des 25. Septembers 2025 dreht sich alles um die digitale Transformation. Denn wie fast alle Industriezweige, steht auch die Galvano- und Oberflächentechnik vor der Herausforderung, sich weiterzuentwickeln und Produktions- und Geschäftsprozesse digital abzubilden – für mehr Effizienz, Nachhaltigkeit und Qualität. 

Ob die digitale Transformation funktioniert und die gewünschten Effekte erzielt, hängt nicht nur vom Vorhandensein von Sensorik, Datenmenge oder KI-Algorithmen ab. Wesentlich ist die gewählte Digitalisierungsstrategie und das Zusammenwirken aller handelnden Akteure. 

Ein Beitrag der Session behandelt das Thema nicht in der Tiefe der Details, sondern auf einer strategischen, unternehmensplanerischen Ebene: Nach einer allgemeinen Standbestimmung der Digitalisierung im gesamten industriellen Zusammenhang und einem Überblick über wichtige Zielsetzungen einer weitergehend digitalisierten Fertigung geht er auf Möglichkeiten und Wege zur digitalen Galvanik ein. Anhand konkreter Handlungsempfehlungen wird dargestellt, wie Galvaniken ihren eigenen Weg – ihre Roadmap – der Digitalisierung gestalten und nutzen können. 

Die IT-Architektur in der Produktion ist Inhalt eines weiteren Vortrags. Er zeigt einen ganzheitlichen, modell-unterstützten Entwicklungsansatz auf, der die bestehende IT-Systemlandschaft berücksichtigt und sie in die Planung und Umsetzung der neuen IT-Architektur einbezieht, um eine nahtlose Integration und effiziente Unterstützung der Geschäftsprozesse zu gewährleisten. 

In einem Vortrag wird ferner ein prototypischer Digitalisierungskreislauf präsentiert, der von der Analyse der Problemlage über konzeptuelle Wissensmodelle bis zur KI-Modellierung führt. Der Ablauf wird am Beispiel eines galvanischen Zink-Nickel-Beschichtungsprozesses skizziert. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf menschlichem Expertenwissen. Es werden methodische Ansätze präsentiert, die als Bindeglied zwischen Fachexperte und Digitalmodell fungieren. 

Ebenfalls für den Bereich Produktion bzw. Qualitätssicherung wird ein neues photothermisches Prüfverfahren vorgestellt, das es erlaubt, die Schichtdicke von endlos langen Flächen sowie bewegten Objekten zu messen, ohne dabei mit den Bauteilen mitfahren zu müssen.

Um die Nutzung erfasster Daten geht es in einem weiteren Beitrag. Mit Schwerpunkt Produktionstechnik wird ein Überblick zu sinnvollen Schritten auf dem Weg zu datenbasierten Lösungen dargestellt. Anhand von Beispielen aus Entwicklungsarbeiten, zum Beispiel der im Rahmen des Projekts „SmARtPlaS“ aufgebauten produktionsnahen Lerngalvanik am Fraunhofer IPA, und industrieller Praxis werden Use Cases und resultierende Mehrwerte für die Produktion dargestellt.

Digitalisierung verspricht auch die Automatisierung der Verwaltung und damit die Entlastung der Mitarbeiter von diesen unproduktiven Prozessen. Der Weg dorthin ist allerdings insbesondere für kleine Unternehmen ein Dilemma: Standardsoftware ist zu allgemein, spezielle Branchensoftware kostspielig, individuelle Programmierung durch Softwarehäuser meist unerschwinglich. Ein Vortrag zeigt hier einen anderen Weg auf, der ohne besondere Programmierkenntnisse den Übergang von Excel-Dateien zu serverbasierten Datenbanklösungen erlaubt, so einen schrittweisen Übergang zur Automatisierung von Datenverarbeitungsprozessen ermöglicht und schnellen Nutzen ohne Ahängigkeiten bringt.

Hilden, 01.07.2024 (PresseBox) – Die fortschreitende Digitalisierung eröffnet auch für die Galvano- und Oberflächentechnik neue Möglichkeiten, stellt Unternehmen aber auch vor neue Herausforderungen. Sechs Vorträge der #OTLeipzig24 befassen sich daher am Nachmittag des 12. September 2024 mit dem Thema Digitalisierung, Automatisierung und KI.

In Sachen Digitalisierung ergeben sich für unterschiedliche Unternehmensbereiche unterschiedliche Anforderungen und Lösungen, gleichzeitig bieten sich Chancen zur Effizienz- oder Qualitätssteigerung.

Mit der Leistungssteigerung von Bestandsanlagen durch den Einsatz moderner KI-gestützter Automatisierungstechnologie befasst sich der Auftaktvortrag der Session. Häufig werden moderne Steuerungs- und Automatisierungstechnologien in Zusammenhang mit dem Neubau von hochkomplexen Anlagen in Verbindung gebracht. Jedoch können auch Bestandsanlagen durch eine Umrüstung auf moderne Technologien eine Leistungssteigerung erfahren. Es schließt sich ein Beitrag zur elektrochemischen Steuerung der Prozessschritte Entfetten, Beizen und Passivieren bei der galvanischen Herstellung von ZnNi-Überzügen an. Die im internationalen ZIM-Projekt „MONACO-PLATE“ entwickelte Sensorik liefert einen grundlegenden Beitrag zur Digitalisierung galvanotechnischer Prozesse.

Während Prozesszeiten und -temperaturen vollautomatisiert und oft sehr präzise eingehalten werden, kommt es bei der Zusammensetzung von Prozessmedien oft zu signifikanten Schwankungen, die sich in Qualitäts- und Ressourcenkosten niederschlagen können. Die richtige Badpflege erfordert meist hochqualifiziertes Personal und teure technische Ausstattung. Ein Vortrag zum digitalen Elektrolytmanagement gibt einen Einblick in mögliche Optimierungspotenziale und Lösungsansätze, um Ziele im Bereich Kosteneinsparungen, Qualitätsverbesserung und Prozess-Know-how nachhaltig zu erreichen.

Daten und Datenverfügbarkeit sind eine Basis der digitalisierten Galvanotechnik, ein Mehrwert ergibt sich aber erst durch deren gezielte Nutzung wie beispielsweise durch konkrete Datenanalysen oder zukünftig verstärkt auch durch maschinelles Lernen und KI. Vorgestellt wird das vom BMBF geförderte Projekt „SmARtPlaS“, im Zuge dessen am Fraunhofer IPA eine Lerngalvanik für die Entwicklung und Pilotanwendung von Industrie 4.0-Ansätzen für Galvanotechnik aufgebaut wurde. Die Forschungs- und Demonstrationsumgebung bildet wichtige Aspekte einer galvanischen Produktion im Kontext von Industrie 4.0 ab und dient als Plattform zur Datenerfassung verschiedenster Prozess- und Produktionsdaten, welche dann für eine weitere Nutzung und die Entwicklung von Anwendungen zur Generierung von Mehrwerten zur Verfügung stehen.

Es schließt sich ein Beitrag zu den aktuellen Ergebnissen des ebenfalls vom BMBF-geförderten Projektes KI-InGatec an, das den Ansatz verfolgt, eine KI-basierte messtechnische Systemlösung für die industrielle Galvanotechnik zu entwickeln, mit der eine Vielzahl für die Digitalisierung galvanotechnischer Produktionsprozesse relevanten Prozessparameter kostengünstig und in ausreichender Genauigkeit bereitgestellt werden können.

Lohnveredler stehen im Rahmen der Digitalisierung vor einer Vielzahl von Möglichkeiten, wie sie ihren Betrieb optimieren können. Welche davon konkret in Frage kommen, ist von Veredler zu Veredler unterschiedlich. Der abschließende Vortrag zeigt auf, wie der Einstieg in die Digitalisierung für Lohnveredler aussehen kann und wie sich innovative Lösungen in bereits digitalisierte Prozesse einfügen lassen.