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Pfronstetten-Aichelau, 05.05.2026 (PresseBox) – Arnold NextG beteiligt sich am Sponsoring von Dörr Motorsport beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring 2026. Der McLaren 720S GT3 Evo tritt in einem Design an, das vom legendären Benetton B195 inspiriert ist, mit dem Michael Schumacher 1995 seinen zweiten Formel-1-Weltmeistertitel gewann. Auch die Fahreranzüge greifen den ikonischen Retro-Look auf; zwei Overalls werden nach dem Rennen zugunsten der Keep Fighting Foundation versteigert.

„Dieses Jahr sind wir Teil eines ganz besonderen Projekts beim 24-Stunden-Rennen – mit einem Fahrzeug, das Michael Schumacher und vor allem auch seiner Stiftung gewidmet ist“, sagt Kevin Arnold, CEO von Arnold NextG. „Dass wir hier mit unserem Namen sichtbar sind, macht uns stolz.“

Das Projekt verbindet Motorsportgeschichte mit gesellschaftlicher Verantwortung. Die Aufmerksamkeit rund um das Fahrzeug kommt auch der Keep Fighting Foundation zugute, die sich für soziale Projekte engagiert. Für Arnold NextG ist dieses Engagement Ausdruck einer Haltung, die tief in den Ursprüngen der Unternehmensgeschichte verankert ist.

Die Entwicklung elektronischer Fahrzeugsteuerung entstand in diesem Umfeld ursprünglich aus der Behindertenmobilität – maßgeblich geprägt durch unternehmerische Initiativen der Paravan GmbH und ihres Gründers Roland Arnold, dem Weltmarktführer für Fahrzeugumbauten für Menschen mit schweren körperlichen Einschränkungen. Aus dieser Verantwortung heraus wurden bereits vor über 25 Jahren Lösungen entwickelt, die heute als Schlüsseltechnologie für autonome und softwaredefinierte Fahrzeuge gelten.

Heute führen die Söhne von Roland Arnold, Kevin und Luca, diese Tradition mit Arnold NextG fort – mit dem Anspruch, Technologie leistungsfähiger, sicherer und konsequent inklusiv zu gestalten.

Motorsport als Entwicklungsplattform

Der Motorsport ist für Arnold NextG weit mehr als Bühne – er ist ein hochdynamisches Test- und Validierungsumfeld unter Extrembedingungen. Auch CEO Kevin Arnold kennt dieses Umfeld aus eigener Erfahrung als Rennfahrer und weiß, wie entscheidend die Rennstrecke für die Entwicklung neuer Technologien ist. „Wir kommen ursprünglich aus dem Motorsport und haben dort sehr viel Erfahrung mit der Entwicklung von Steer-by-Wire gesammelt – auch bei 24-Stunden-Rennen ohne mechanische Verbindung“, so Kevin Arnold. „Für uns ist das kein neues Umfeld, sondern eines, in das wir wieder zurückkehren werden.“

Unter den Bedingungen des Motorsports werden Systeme nicht nur entwickelt, sondern unter maximalem Druck validiert. Hohe Geschwindigkeiten, wechselnde Streckenverhältnisse und Dauerbelastung machen jede Runde zu einem realen Stresstest. Gleichzeitig wirkt das Umfeld als Entwicklungsbeschleuniger: Erkenntnisse entstehen in kürzester Zeit und fließen unmittelbar in die Weiterentwicklung ein.

NX NextMotion: Kontrolle als Grundlage zukünftiger Mobilität

Mit NX NextMotion entwickelt Arnold NextG eine Steuerungsplattform für Fahrzeuge, die elektronische Ansteuerung, Absicherung und Kontrolle in einem System vereint. Sie ermöglicht die vollständig elektronische Steuerung von Lenkung, Bremse, Antrieb und weiteren Funktionen – ausgelegt für autonome, ferngesteuerte und softwaredefinierte Anwendungen.

Im Umfeld des Motorsports steht dabei insbesondere die Steer-by-Wire-Technologie in Verbindung mit präzisem Force Feedback im Fokus der Erprobung: Mechanische Verbindungen werden durch digitale Steuerung ersetzt, während Fahrer oder Operator jederzeit ein kontrolliertes und verlässliches Rückmeldungsgefühl erhalten.

„Gerade bei Steer-by-Wire geht es nicht nur darum, eine mechanische Verbindung zu ersetzen“, erklärt Kevin Arnold. „Es geht darum, Kontrolle neu zu definieren – digital, sicher und mit einem Fahrgefühl, das Vertrauen schafft.“

Die Plattform ist multi-redundant und fail-operational ausgelegt. Damit bleibt Fahrzeugbewegung auch im Störfall beherrschbar – eine zentrale Voraussetzung für zukünftige Mobilitätskonzepte. „Der Motorsport ist und bleibt für uns ein entscheidendes Testumfeld“, so Kevin Arnold. „Hier geht es um jedes Zehntel – und darum, Systeme unter allen Bedingungen kontrollieren zu können.“

Die Beteiligung am 24h-Rennen Nürburgring steht für Arnold NextG damit für mehr als reine Markenpräsenz. Sie verbindet Herkunft, Haltung und Zukunft – und unterstreicht den Anspruch, die technologische Grundlage für die nächste Generation der Mobilität zu schaffen. Denn sichere Kontrolle ist die Grundlage autonomer Mobilität.