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Hilden, 03.02.2026 (PresseBox) – Unser Masterstipendiat Andreas Winter hat erfolgreich seine Projektarbeit „Effect of Microstructure on the Anodizing Quality of Recycled Cast Al Alloys“ im Studiengang Elektrochemie und Galvanotechnik an der TU Ilmenau verteidigt. 

Beim Anodisieren von Aluminiumgusslegierungen treten Herausforderungen auf, die unter anderem durch die intermetallischen Phasen in diesen Werkstoffen bedingt sind. In seiner Masterarbeit hat Andreas Winter den Einfluss von Gefüge und Zusammensetzung auf das Anodisierverhalten von Al-Si-Legierungen mit typischen Zusätzen (unter anderem Fe, Mn, Cu, Cr, Mg) sehr sorgfältig untersucht. 

Die von ihm gefundenen Struktur-Reaktivitätsbeziehungen einzelner intermetallischer Phasen sind wichtig für das Anodisierverhalten recycelter Al-Si-Legierungen. 

Die Arbeit wurde am renommierten Department of Materials and Manufacturing der Jönköping Universityin Schweden unter Betreuung durchgeführt.

Hilden, 18.03.2024 (PresseBox) – Gratulation an unseren ehemaligen Stipendiaten Jesús Valdés Landa zur erfolgreichen Verteidigung seiner Masterarbeit „Combined EQCM, AFM and EIS in-situ investigations of the solid electrolyte interphase formation on carbon model electrodes in lithium-ion battery electrolytes“ im Studiengang Elektrochemie und Galvanotechnik an der TU Ilmenau.

Die Bildung der Solid-Electrolyte-Interphase (SEI) ist für die sichere und langzeitstabile Funktion von Lithiumionen-Batterien (LIB) essenziell. Als relativ zeitaufwändiger Schritt bei der Formierung von LIB hat die SEI-Bildung maßgeblichen Einfluss auf die Herstellungskosten. Aus Sicht der Grundlagenforschung und für eine effiziente Produktion von LIB ist ein grundlegendes Verständnis der Primärprozesse der LIB-Bildung wünschenswert.

Mit einer gut abgestimmten Kombination experimenteller In-situ-Techniken hat Valdésdie SEI-Bildung auf Modellelektroden de profundis untersucht. Dabei hat er eine Vielzahl technischer Herausforderungen gemeistert und signifikant zum besseren Verständnis der SEI-Bildung beigetragen.

Mehr zum Masterstipendium, das der ZVO jährlich an bis zu drei Studierende vergibt, finden Sie hier.

Hilden, 07.02.2024 (PresseBox) – Gratulation an unseren Stipendiaten Michael Witt zur erfolgreichen Verteidigung seiner Masterarbeit „Anode free lithium metal batteries based on locally high concentrated sulfolane electrolytes“ im Studiengang Elektrochemie und Galvanotechnik an der TU Ilmenau.

Zur Erhöhung der spezifischen Energie von Lithiumionen-Batterien (LIB) wäre metallisches Lithium als Aktivmaterial für den negativen Pol ein aussichtsreicher Kandidat. Leider ergeben sich bei der Umsetzung dieses Ansatzes zahlreiche Probleme, unter anderem die Bildung von Dendriten und inaktivem Lithium im zyklischen Betrieb. Die zur Lithiumabscheidung parallel ablaufende Bildung der Solid-Electrolyte-Interphase (SEI) kompliziert die Verhältnisse zusätzlich.

Michael Witt hat in seiner Masterarbeit den Einfluss verschiedener Elektrolytzusammensetzungen auf die Struktur-Eigenschaftsbeziehungen von metallischen Lithiumelektroden untersucht und wichtige Korrelationen herausgearbeitet. Seine Arbeit, die in enger Zusammenarbeit der Firma Umicore (Belgien) durchgeführt wurde, leistet wichtige Beiträge zur Ertüchtigung von Lithiummetall-Elektroden und zum Verständnis der SEI-Bildung in diesen Systemen.

Mehr zum ZVO-Masterstipendium

Hilden, 17.11.2023 (PresseBox) – Gratulation an Alain Francis Faha, Student im Studiengang „Elektrochemie und Galvanotechnik“ an der TU Ilmenau und ZVO-Stipendiat, zur erfolgreichen Verteidigung seiner Masterarbeit „Kupferabscheidung in strukturierte Wafer für advanced packaging“.

Die galvanische Abscheidung von Kupfer in kleine Strukturen auf Wafern ist ein wichtiger Schritt bei der Herstellung mikroelektronischer Komponenten. Die technischen Heraus­forderungen liegen in der gleichmäßigen Auffüllung der Strukturen. Dazu kommen Elektrolyte mit einer genau abgestimmten Kombination von Suppressoren, Acceleratoren und Levellern zum Einsatz.

In seiner Masterarbeit hat Faha die Wechselwirkungen neuartiger Additive systematisch in verschiedenen Zellgeometrien untersucht. Die Arbeit wurde in enger Kooperation mit der Firma Umicore Galvanotechnik GmbH durchgeführt. Seine Arbeit leistet wichtige Beiträge zum besseren Verständnis der Prozess-Eigenschafts-Beziehungen bei der Verwendung von galvanisch Kupfer zur Herstellung von Halbleiterbauteilen.

Mehr zum Masterstipendium, das der ZVO jährlich an bis zu drei Studierende vergibt, finden Sie hier.